calendar 07.04. 2015

Mit Ideenreichtum zu Ressourcenschonung

Ein konsequent sparsamer Umgang mit Rohstoffen gehört zu ista wie die Fjorde zu Norwegen. Das Unternehmen setzt auf maßgeschneiderte Projekte und verbindet ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Eine internationale Entdeckungsreise.

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Norwegen: Moderne Dienstwagenflotte mit Umweltbonus

In Norwegen hat sich die Landesregierung ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2050 will das Land der Fjorde CO2-neutral sein. ista Norwegen begrüßt diesen Ansatz – und will bei sich selbst den Anteil von emissionsarmen und -freien Fahrzeugen steigern. 2014 haben die Kollegen vor Ort das erste Elektrofahrzeug angeschafft.

Elektroautos werden in Norwegen seit der Zielsetzung der Klimaneutralität besonders gefördert: Beim Kauf eines entsprechenden Fahrzeuges fällt bereits heute keine Mehrwertsteuer mehr an. Fahrer eines Elektroautos können auf allen öffentlichen Parkplätzen kostenlos parken und ihr Fahrzeug an manchen Strom-Zapfsäulen sogar ohne Gebühr aufladen. Auch die Kosten für Versicherung und Straßensteuer sind mit nur 40 und 50 Prozent deutlich geringer als bei einem herkömmlichen Pkw. Country Manager Espen Karlsholmen ist von den Vorteilen eines Elektroautos überzeugt. Er nutzt bereits selbst eines, wenn er für ista unterwegs ist. „Das Fahrerlebnis ist sehr gut. Eigentlich wie in einem normalen Ford Focus – nur schneller.“

 

Einsatz von Hybridautos für lange Distanzen

Da die Reichweite eines Elektroautos bislang jedoch begrenzt ist, weitet ista Norwegen auch den Einsatz von Hybridfahrzeugen aus. ista Norwegen hat sein erstes umweltschonendes Hybrid-Fahrzeug angeschafft, dessen Umweltbilanz mit einem Verbrauch von 3,6 Litern auf 100 Kilometer und Emissionen von 84 Gramm CO2 pro Kilometer hervorragend ist. Karlsholmen blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Die Leistung von Elektro- und Hybridfahrzeugen verbessert sich stetig. Nach und nach werden wir weitere Fahrzeuge unserer Flotte austauschen.“

"Norwegen
Norwegen ist ein Paradies für Naturliebhaber. Damit dies so bleibt, spart ista Norwegen CO2 ein, wo es nur geht – besonders bei der Dienstwagenflotte.

 

Digitalisierung gegen Papierflut

Neben neuen Formen der Mobilität bringt insbesondere die Digitalisierung zahlreiche Einsparungspotenziale mit sich, sowohl im eigenen Unternehmen als auch für die Kunden. So haben sich rund 90 Prozent aller Kunden von ista Norwegen 2014 für die papierlose Abrechnung entschieden. Grund genug, um an diesem Standort die elektronische Abrechnung bei Neuaufträgen zum Standard zu machen. „Alle wollen die deutlich bequemere digitale Abrechnung“, berichtet Karlsholmen, „kein Neukunde hat eine Papierrechnung verlangt“.

Mit der Umstellung auf elektronische Zustellung konnte das Unternehmen im letzten Jahr 22.000 Blatt Papier einsparen – das sind rund 85 Prozent des Gesamtverbrauchs. Auch finanziell lohnt sich der Umstieg: Mit dem Austausch des Hochleistungsdruckers durch einen kleineren Bürodrucker spart ista Norwegen jährlich über 5.000 Euro ein.

 

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Luxemburg: Recycling mit sozialen Zwecken

ista weiß, dass in vielen ausrangierten Altgeräten wertvolle Rohstoffe stecken: Messing im Wasserzähler, Batterien im Wärmezähler und Heizkostenverteiler. Damit sie nach ihrem Einsatz wieder zurück in den Produktionskreislauf wandern, müssen die einzelnen Komponenten der gebrauchten Geräte fachgerecht getrennt und ordnungsgemäß entsorgt werden.

Wer im Kreis denkt, kommt in diesem Fall voran: Im Recyclingkreislauf werden Rohstoffe optimal verwertet. So auch in den „Werkstätten Haus Hall“, hier sind mehr als 18 Beschäftigte für ista im Einsatz.
Wer im Kreis denkt, kommt in diesem Fall voran: Im Recyclingkreislauf werden Rohstoffe optimal verwertet. So auch in den „Werkstätten Haus Hall“, hier sind mehr als 18 Beschäftigte für ista im Einsatz.

In Luxemburg verbindet ista diesen Recyclingprozess seit Anfang 2014 mit der Unterstützung von Menschen mit Behinderung: Die Geräte gehen an die „Luxemburger Liga zur Unterstützung von Menschen mit geistiger Behinderung“ (kurz: Lique-HMC). Lique-HMC kümmert sich um die fachgerechte Entsorgung der Altware und integriert gleichzeitig Mitarbeiter mit geistiger Behinderung in das Arbeitsleben: Diese holen die Altware bei ista Luxemburg ab und zerlegen Wasserzähler & Co. in ihre einzelnen Komponenten. Die wertvollen Rohstoffe verkauft Lique-HMC. Die Erlöse helfen, die laufenden Ausgaben zu decken. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch unser Recyclingmanagement Menschen mit Behinderung eine echte, wertschöpfende Tätigkeit anbieten können“, resümiert der Luxemburger Niederlassungsleiter Hans-Ulrich Benecke.

 

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Deutschland: Mit Herz und Hand

Diesen Win-win-Ansatz verfolgt ista auch in Deutschland, wo das Unternehmen mit den „Werkstätten Haus Hall“ für das Recycling von Altgeräten zusammenarbeitet. Hier im westlichen Münsterland zerlegen ebenfalls Menschen mit Behinderung genutzte Geräte in ihre Bestandteile für eine weitere Verwertung der Rohstoffe. Mehr als 18 Beschäftigte aus dem Haus Hall sind für ista im Einsatz. Allein über eine Million Heizkostenverteiler haben sie 2014 neben anderen Geräten für ista zerlegt.

 

Bildcredit: grasundsterne, ista