calendar 21.12. 2015

Im Zentrum von Innovation und Energieeffizienz

Viele haben es gehofft, nur wenige haben tatsächlich daran geglaubt: Mitte Dezember 2015 haben sich alle 195 Staaten endlich auf einen gemeinsamen Klimavertrag geeinigt – ohne Zweifel ein historisches Ereignis. Jetzt muss allerdings der zweite Schritt folgen: die konkrete Umsetzung. Dabei liegen wichtige Lösungen zur CO2-Einsparung nicht nur in der Energieerzeugung oder im industriellen Bereich, sondern sehr konkret in unseren eigenen vier Wänden.

Das zeigte auch die begleitende Ausstellung zur 21. Klimakonferenz Conference of the Parties (COP 21) in Paris. Neben vielen Unternehmen, die ihre Energieeinsparkonzepte, Forschungsprojekte und nachhaltige Lösungen präsentierten, brachte ista den Besuchern das Thema Verbrauchstransparenz nahe.

Im Zuge des Großereignisses COP21 rückte der Kampf gegen den Klimawandel sichtbar in das Stadtbild von Paris. Zahlreiche Aktionen in und um Paris wie solarbetriebene Straßenlaternen, an denen man gleich praktischerweise auch noch sein Handy aufladen konnte, machten Einwohner und Touristen immer wieder darauf aufmerksam: Wir können alle etwas gegen den Klimawandel tun. Und: Wir können das nur gemeinsam schaffen. Im Großen wie in unserem alltäglichen Umfeld.

Vielfältige Ansätze dazu zeigte die Messe, die den Klimagipfel begleitete: Eine Ausstellung von innovativen Produkten und Lösungsansätzen zu den Themen Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit.

„Themen, die bewegen und alle etwas angehen. Ob jung oder alt: bei Solutions COP21 war jede Klientel vertreten und das machte den Charme der Veranstaltung in dem imposanten, gläsernen Ausstellungsgebäude Grand Palais aus, das für einen spannenden Kontrast von Alt und Neu sorgte“, berichtet Christelle Protat, Communications Manager bei ista Frankreich, die den Messestand unter anderem betreute.

Wir können alle etwas gegen den Klimawandel tun. Und: Wir schaffen das nur gemeinsam. Im Großen wie in unserem alltäglichen Umfeld.

Die Besucher ließen sich von den jüngsten Ereignissen in Paris, den Terroranschlägen vom 13. November 2015, nicht einschüchtern. Auch wenn es etwas beklemmend wurde, als die zahlreichen Sicherheitsleute Umweltschützer hinauskomplimentierten, die trotz des Demonstrationsverbotes ihre Forderungen deutlich machen wollten, und dann den Zugang zum Gebäude aus Sicherheitsgründen für drei Stunden sperrten.

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Der französische Präsident Hollande auf einem Messerundgang vor dem ista Stand.

Die Messe stand ganz im Zeichen von Innovation. Das reichte von Autoglasreparaturen über Photovoltaik-Anlagen bis hin zu energieeffizienten Lösungen für verschiedene Industriezweige.

Etwas mulmig wird es also vermutlich mehreren gewesen sein. Die Besucherzahlen lassen das jedoch nicht erkennen: Knapp 42.000 Besucher kamen zu der Messe, die morgens nur für geladene Gäste ihre Pforten öffnete, nachmittags aber allen zugänglich war. Firmen wie Coca Cola oder L’Oreal präsentierten ihre nachhaltigen Produkte und Initiativen, Organisationen wie WWF stellten ihre Forschungsprojekte vor und Unternehmen wie Tesla informierten über ihre neuesten Produkte.

Dabei stand die Veranstaltung ganz im Zeichen von Innovation. Das reichte von Autoglasreparaturen über Photovoltaikanlagen bis hin zu energieeffizienten Lösungen für verschiedene Industriezweige. Hingucker der Messe war dabei ohne Zweifel das futuristische Modell eines selbstfahrenden Elektroautos, das in Zusammenarbeit von Dassault Systems und einer Ingenieursgemeinschaft entstanden ist. Zum Anfassen und Hineinsetzen demonstrierte es, wie unsere Autos in nicht allzu ferner Zukunft aussehen. Egal, wen man zu den erinnerungswürdigsten Innovationen der Messe befragte: Das selbstfahrende Auto wurde immer genannt.

ista im Zentrum für Innovation und Energieeffizienz

Auch Dario Cohen, Senior Vice President Corporate Marketing und Business Development bei ista und bei COP21 Referent zum Thema „Intelligentes Gebäude“ ist beeindruckt. Er zeigt stolz Fotos von der Messe und dem futuristischen Fahrgestell, das an dem Gemeinschaftsstand von ista, Dassault Systems, Suez und einigen mehr, exponiert wurde. „Dort konnten wir den Leuten zeigen, dass sie nicht nur mit Elektroautos Energie einsparen und der Umwelt etwas Gutes tun können“, erzählt Dario Cohen. „Mit einfachen Mitteln wie der Kontrolle über den eigenen Wasser- und Heizungsverbrauch im Haushalt können sie ihren Verbrauch wesentlich reduzieren und einen eigenen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten.“

Genau das machte auch CEO von ista Frankreich, Laurent Sireix, in seiner Webkonferenz deutlich, bei der er mit Christian Harquet von Valophis bei einer Podiumsdiskussion dem Publikum Rede und Antwort stand. Unabhängig von Politik, Klimakonferenz und globalen Klimazielen transportierte ista damit als einer von vielen Ausstellern die klare Botschaft: Energie sparen und etwas für die Umwelt tun können wir alle, wir müssen nur endlich konsequent damit anfangen.

Bildcredits: ista