calendar 18.10. 2018

Fast schon Tradition: Harvard-Studenten bei ista

Warmwasserzähler, Heizkostenverteiler, Rauchwarnmelder – das gibt es doch schon. Warum also kommen sogar Harvard-Studenten, um Produkte zu entwickeln? INSIDEista begibt sich im Technologiezentrum des Unternehmens – dem Technikum – auf Spurensuche.

Ein Neubau, mitten in Essen. Von außen sieht das Gebäude aus, als seien einfache Büroräume darin. Blickt man hinter die Fassade fällt der Blick direkt auf unzählige Labore. Darin sind 3D-Drucker, hochmoderne Teststände und ein Industrieroboter. Was macht ein Immobiliendienstleister mit so viel Technik? Das haben wir auch Technikum-Leiter Achim Dicke gefragt: „Wir arbeiten hier intensiv an neuen Connected Home Produkten. Dazu benötigen unsere Experten einfach eine moderne Entwicklungseinrichtung. Gleichzeitig haben wir hohe Qualitätsstandards für unsere Produkte, die wir stetig überprüfen.“ Und das ist wichtig, denn schließlich müssen die Daten, die beispielsweise ein Wärmezähler ermittelt, auch korrekt sein.

Hand in Hand: Roboter und Elitestudent

Harvard-Student-James-King-im-ista-Technikum
Harvard-Student James King entwickelte während seines vierwöchigen Praktikums bei ista einen Industrieroboter weiter.

Dass die Entwicklung neuer Produkte und verbesserter Testverfahren eine spannende und komplexe Aufgabe ist, zeigt auch das Interesse der Studenten von Elite-Unis. In diesem Jahr absolvierte Harvard-Student James King im Rahmen des RuhrFellow-Programms ein vierwöchiges Praktikum im Technikum. In dieser Zeit löste der junge Amerikaner die Herausforderung, den Arm eines Industrieroboters mit taktiler Sensorik auszustatten. Dieser vermeidet nun automatisch Kollisionen mit seiner Umgebung. Dazu schrieb James King mehr als 1.000 Zeilen Programmcode. Viel Arbeit, doch der Harvard-Student erinnert sich gerne an die Zeit: „ista ist großartig. Alle waren freundlich, hilfsbereit und ich konnte mit meiner Arbeit überzeugen und einen echten Beitrag leisten.“

Und wie geht es jetzt weiter? „Sobald auch die weiteren Teile der Software programmiert sind, soll der Roboter einen Prüfstand bedienen“, sagt Matthew Pasquini, der selbst vor etwas mehr als drei Jahren als RuhrFellow der Harvard Universität zu ista kam und nun als Experte in der Elektronik-Entwicklung arbeitet. Er unterstützte James King dabei sich schnell einzuleben. „Durch James‘ Entwicklung sind wir einen großen Schritt weiter gekommen, um beispielsweise Turbinen von Wärmezählern effektiver und automatisierter testen zu können“, so Pasquini.

Rückkehr offen

Während Matthew Pasquini weiter daran arbeitet, Connected Home Produkte zu entwickeln, ist James King bereits auf dem Rückweg nach Hause in die USA. „Das Praktikum war eine wichtige praktische Erfahrung für mich. Ich konnte viel lernen“, resümierte King zum Abschluss. Ob er zurückkommt ins Ruhrgebiet? Erstmal will er sein Studium beenden. Sicher ist aber, ista will auch im nächsten Jahr die Tradition des RuhrFellow-Programms fortsetzen und einem Studenten aus den USA Einblicke in das Unternehmen ermöglichen.