calendar 19.09. 2017

Lillebælt – mit dem Rad bis Frankreich

Gerade im Sommer bietet sich das Fahrrad als Fortbewegungsalternative zum Auto an. Sei es, um mehr Bewegung in den Alltag zu bringen oder etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Wenn sich das dann noch mit einem guten Zweck verbinden lässt, kann man da Nein sagen? ista Regionalleiter Benny Mathiesen aus Dänemark jedenfalls nicht. Im Rahmen des dänischen Projekts „Team best of Lillebælt“ radelte er für die finanzielle Unterstützung von Kinder- und Jugendeinrichtungen von Dänemark nach Frankreich – 1.400 km in sieben Tagen.

ista Regionalleiter Benny Mathiesen
ista Regionalleiter Benny Mathiesen (r.) und sein langjähriger Kunde Henrik Bloch radeln gemeinsam für den guten Zweck.

Früher sah man Benny häufiger auf dem Fussballplatz. Aber wie das oft so ist, blieb irgendwann neben Familie und Beruf nicht mehr viel Zeit für Sport. Daran hätte sich vielleicht auch nichts geändert, wenn sein langjähriger Kunde Henrik Bloch, Projektmanager beim Sanitärunternehmen Pilegaard-Henriksen, ihm im letzten Jahr nicht von seiner Teilnahme an dem Radevent „Team best of Lillebælt“ erzählt hätte. Die Idee, von Dänemark bis nach Paris zu radeln, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln, begeisterte Benny Mathiesen so, dass er sich kurzerhand ein gebrauchtes Fahrrad kaufte und fortan jede Gelegenheit nutzte, um in die Pedale zu treten. Etwa sechs Monate trainierten Benny Mathiesen und Henrik Bloch gemeinsam indoor im Spinningkurs, bevor sie sich im letzten halben Jahr auch outdoor auf das Event vorbereiteten. So anstrengend das Training auch war, beide hatten immer ihr Ziel vor Augen: Teil von Team Best of Lillebælt zu sein.

Team Best of Lillebælt: Mehr als nur ein Sportevent

Team ista Lillebaelt
Das Team ista und Pilegaard-Henriksen.

Team Best of Lillebælt ist ein Fahrrad-Business-Netzwerk, das seit zwei Jahren die gleichnamige Radsportveranstaltung in Dänemark organisiert, um regionale Wohltätigkeitsorganisationen für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Ein Team aus Freiwilligen, Radsportbegeisterten oder einfach engagierten Menschen die von verschiedenen Unternehmen gesponsert werden, legen innerhalb einer Woche die 1.400 km lange Strecke von Frederica bis nach Paris auf dem Rad zurück. Das sind 150 bis 170 km pro Tag. In diesem Jahr fanden sich 15 Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmen zusammen, um sich vom 14. bis 21. Juni den insgesamt acht Etappen zu stellen – darunter auch Mathiesen und Bloch.

 

Ein gutes Ausdauertraining zur Vorbereitung ist alles … oder etwa nicht?

„Bei dem Tagespensum ist ein gezieltes Training unumgänglich. Allerdings ist die körperliche Fitness allein nicht der Schlüssel zum Erfolg,“ erzählt der 52-jährige Mathiesen. „Mindestens genauso wichtig ist es, sich mental auf diese Herausforderung einzulassen.“ Auf die Frage, ob er während der Tour einen Tiefpunkt hatte und aufgeben wollte, antwortet er ohne zu zögern: „Nein.“ Sobald der Startschuss fiel, hatte er sein Ziel fest vor Augen: Geld für notbedürftige Kinder und Jugendliche zu sammeln. Obwohl der eine oder andere mitunter zu kämpfen hatte, unterstützte sich das Team gegenseitig und konnte so 7.500 € für eine Kindereinrichtung in Frederica spenden. „Natürlich gab es innerhalb des Teams auch mal Durststrecken. Dabei war es wichtig, sich gemeinsam wieder zu motivieren und durchzuhalten. Solche Erfahrungen sind sehr lehrreich und gut auf das Berufsleben zu übertragen.“ erklärt Mathiesen. Der krönende Abschluss des Events „Team best of Lillebælt“: Die Strecke entlang der Champs-Élysées zum Place de la Concorde mit der anschließenden Feier in Paris. Dass Mathiesen zusätzlich auch noch 10 kg Gewicht verloren hat, ist für ihn dabei reine Nebensache.

Eine außergewöhnliche Kundenbeziehung

1.400 km mit dem Fahrrad von Frederica bis Paris. Das sind bis zu 170 km pro Tag.

Ob privat oder beruflich: am Ende war das Sportevent ein Win-Win für alle. So ein Erlebnis schweißt zusammen, stärkt das Netzwerk und lässt Freundschaften entstehen. Radfreund Henrik Bloch arbeitet seit drei Jahren mit Benny zusammen. Das Sanitärunternehmen ist seit vier Jahren Kunde von ista. „Wir pflegen schon lange ein gutes Verhätlnis zu ista“ erzählt Henrik Bloch. „Das Radevent hat das noch einmal gestärkt. Wir wollen aber noch einen drauflegen und zukünftig einen Vierteltriathlon in Angriff nehmen. Übung macht den Meister, oder nicht?“ grinst er.

Das Team hat es geschafft und ist an der Champs-Élysées angekommen.