calendar 25.01. 2017

Nachhaltigkeitsmanagement bei ista

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in unserer Gesellschaft vermehrt an Bedeutung – und das völlig zu Recht: Wir müssen uns unserer Verantwortung bewusst werden. Findet auch ista CEO Thomas Zinnöcker und stellt sein Unternehmen nachhaltig auf, um für Kunden, aber auch für Politik und Gesellschaft ein langfristiger, verlässlicher und innovativer Partner zu sein.

„One ista, together, for excellence“ lautet die Strategie des ista CEO, Thomas Zinnöcker, der sich für mehr gelebte Nachhaltigkeitskultur im Unternehmen einsetzt – und zwar ganzheitlich. Er möchte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit und einen attraktiven Arbeitsplatz bieten und seine Kolleginnen und Kollegen konsequent dabei unterstützen, eigeninitiativ das Thema Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln – ganz egal ob direkt im Unternehmen oder aber auch in ehrenamtlicher Tätigkeit neben dem Beruf. Worten lässt er Taten folgen und hat deshalb im vergangenen Sommer den Wettbewerb „Bist du ein ista Nachhaltigkeitsheld?“ ins Leben gerufen. Auf diese Weise möchte er von seinen Mitarbeitern mehr über ihr freiwilliges Engagement erfahren und dies fördern. Und das mit Erfolg: Der Wettbewerb stößt auf große Resonanz.

Die Idee zum Wettbewerb: für Nachhaltigkeit sensibilisieren

Die Idee zu diesem Wettbewerb hatte Maike Böcker, duale Studentin in der Abteilung Corporate Communications von ista. Ihr Interesse am Thema Nachhaltigkeit begann schon von Kindesbeinen an: „Ich komme gebürtig vom Lande und bin bereits von klein auf immer mit dem Fahrrad zur Schule gefahren. Meine Eltern haben mich in Sachen Energieeffizienz gut erzogen, sodass ich hier immer darauf geachtet habe, Wasser und Strom zu sparen. Das sind Kleinigkeiten, die mich geprägt haben. So konnte ich ein Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln entwickeln.“ Kein Wunder, dass Maike Böcker auch im Berufsleben dafür sensibilisiert ist, ihr Augenmerk stets auf das Thema Nachhaltigkeit zu richten. Daher entging es ihr nicht, wenn in ihrer Abteilung der PC bei Nichtnutzung oder das Licht nach Feierabend anblieben. Es freut sie, dass ihr Arbeitgeber sich für Nachhaltigkeit engagiert und der Wettbewerb auf eine so große Resonanz gestoßen ist. Die zahlreichen Bewerbungen hat Maike Böcker gesammelt, vorselektiert und zusammen mit dem Nachhaltigkeitsausschuss von ista gleich drei Gewinner gekürt.

ista kürt Heldinnen
Die Nachhaltigkeitshelden Johanna Rapp, Marta Saldaña und Charo Galán Boto sowie Julia Jasinski und Vanessa Derksen werden von ista CEO Thomas Zinnöcker und Maike Böcker ausgezeichnet.

Die Preisträger für nachhaltigen Umweltschutz

Wo beginnt Nachhaltigkeit? Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Tatsächlich sind es die kleinen Dinge, die das große Ganze bilden: Ein nachhaltigeres Handeln beginnt bereits in den Toilettenräumen bei der Arbeit, indem wir anstelle Papiertücher einen elektronischen Handtrockner nutzen. Nachhaltigkeit beginnt, indem wir Schmierpapier und nachhaltige Verpackungsmaterialien nutzen. Nachhaltigkeit geht aber auch bis zum Großprojekt hin, das sich beispielsweise durch Engagement für die Vergabe von Mikrokrediten an Frauen in Afrika auszeichnet. Genau dafür wurde der ersten Nachhaltigkeitsheldin, Johanna Rapp, der Hauptpreis – eine Spende für ihren Verein im Wert von 5.000 Euro – verliehen. Mehr zu diesem spannenden Projekt erfahren Sie hier.

„So machen wir immer wieder auf Projekte aufmerksam, die dringend Unterstützung benötigen, und sensibilisieren für Problematiken, die im Alltag manchmal allzu schnell in die Ferne rücken.“

Der zweite Preis – die Lieferung einer Früchtebox für ein ganzes Jahr – ging an die spanischen Kolleginnen Marta Saldaña und Charo Galán Boto des Standorts in Madrid, die „grüne Niederlassung 2016“. Die Spanierinnen haben ihren Nachhaltigkeitsansatz sehr konsequent in ihre internen wie externen Aktivitäten integriert und praktizieren Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. So bauen sie ihre Elektrowagenflotte aus und nutzen, wo es möglich ist, die öffentlichen Verkehrsmittel. Sie haben außerdem das „Caring-Coffee“-Projekt ins Leben gerufen: Pro Kaffee, den sich die Mitarbeiter ziehen, geben sie eine Spende für soziale Projekte ab. „So machen wir immer wieder auf Projekte aufmerksam, die dringend Unterstützung benötigen, und sensibilisieren für Problematiken, die im Alltag manchmal allzu schnell in die Ferne rücken“, erklärt Charo Galán Boto, HR-Managerin bei ista Spanien.

ista Projekte
Die Nachhaltigkeitsheldinnen, Julia Jasinski und Vanessa Derksen (oben links), Johanna Rapp (oben rechts) sowie Charo Galán Boto und Marta Saldaña (unten) engagieren sich für soziale und ökologische Nachhaltigkeit.

Die Bewerbung für den Titel des Nachhaltigkeitshelden, die es ebenfalls auf das Siegertreppchen schaffte, kam von den Dualen Studenten Julia Jasinski (24) und Vanessa Derksen (20). Sie wurden für ihre Standortanalyse in Bonn ausgezeichnet. Von ihrer Idee erzählen sie selbst im Interview mit INSIDEista:

Zu Ihrem Projekt: Sie haben in Bonn eine nachhaltige Standortanalyse betrieben – worum genau handelt es sich?

Vanessa Derksen: Bei unserer Standortanalyse handelt es sich um ein Soll-Ist Analyse. Wir haben die Ist-Situation des Standortes Bonn untersucht und analysiert, wo wir Verbesserungspotenziale sehen. Dabei sind es nicht immer die großen Dinge, die zählen. Um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, schlagen wir zum Beispiel die Einführung eines Jobtickets vor. Durch das Nutzen von Fehlausdrucken als Schmierpapier kann der Papierverbrauch weiter verringert werden. Auch sollte auf das Einkaufen nachhaltiger Büroartikel geachtet werden.

Welches Projekt Ihrer Mitstreiter hat Sie am meisten beeindruckt?

Julia Jasinski: Uns hat der grüne Standort in Spanien sehr beeindruckt. Dort werden die theoretischen Ideen, die wir ausgearbeitet haben, bereits in jeder Hinsicht und darüber hinaus umgesetzt. Dieses Beispiel demonstriert nur zu gut, wie das Ziehen an einem Strang und gemeinsame Überzeugungen eine Niederlassung ganzheitlich nachhaltig ausrichten können. Auf menschlicher Ebene hat uns das Projekt „vision:teilen mikrokredite“ von Johanna Rapp sehr berührt. Das Projekt zeigt, dass jeder einzelne Mensch von uns etwas bewegen kann.

Es besteht ein großes Interesse am Thema Nachhaltigkeit – was glauben Sie, woher das kommt?

Vanessa Derksen: Wir glauben, dass die Energiewende und die große Stellung des Themas „Nachhaltigkeit“ in der Energiepolitik das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen verstärkt. Es wird langsam, aber stetig allen bewusst, dass unsere Handlungen für zukünftige Generationen ausschlaggebend sind. Es ist höchste Zeit, dass wir mit unseren Ressourcen verantwortungsvoll umgehen.

Bildcredits: Mike Henning