calendar 26.02. 2016

Schüler schnuppern Unternehmensluft

Was will ich? Wo möchte ich hin? Was kann ich besonders gut und was habe ich überhaupt für Optionen? Schulabsolventen stehen vor einem schier unüberwindbaren Berg an Möglichkeiten. Gleichzeitig bietet sich ihnen eine Flut an Informationsveranstaltungen, Messen und Beratungszentren, bei der sie leicht den Überblick verlieren. ista versucht, den Schülern durch verschiedene Maßnahmen eine Orientierung zu geben und das Unternehmen kennenzulernen – wie zum Beispiel durch den „Dialog mit der Jugend“, an dem sich ista in diesem Jahr bereits das 4. Mal beteiligt hat.

Stimmengewirr und aufgeregtes Geplauder – hektisch geht es bei ista zu, wenn die Veranstaltung „Dialog mit der Jugend“ ansteht. In diesem Jahr tummeln sich rund 50 Schülerinnen und Schüler im Foyer, die darauf warten, ihre Fragen an Chief Operating Officer (COO) Jochen Schein zu stellen.

Bei der Gesprächsreihe des Initiativkreises Ruhr laden Unternehmen jedes Jahr Jugendliche aus den Ruhrgebietsschulen ein, ihr Geschäft kennenzulernen und in einem persönlichen Gespräch auf Augenhöhe Einblicke in die Arbeit von Top Managern zu erhalten. An diesem Nachmittag bei ista haben sich Schüler der Gesamtschule Fröndenberg und des Bochumer Louis-Baare-Berufskollegs eingefunden. Ganz freiwillig seien sie hier, erzählt Abdul (20), Schüler am Berufskolleg. „Es ist superwichtig, sich rechtzeitig zu informieren. Und wann bekommt man sonst die Gelegenheit, so nah ins Unternehmen zu schauen?“ Recht hat er. Auch wenn er schon weiß, was er werden möchte.

 

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Chief Operating Officer (COO) Jochen Schein beantwortet die Fragen der Schüler der Gesamtschule Fröndenberg und Bochumer Louis-Baare-Berufskollegs.

Und die Schüler sind vorbereitet: Sie haben sich gut informiert, die Fragen für Jochen Schein gesammelt, ausgedruckt und untereinander verteilt. Damit sie am Ende nicht in die unangenehme Situation kämen, dass keiner eine Frage stellt, gibt eine Schülerin unumwunden zu. Und es geht gleich in medias res: Nach einer Einführung zu ista, dem Geschäftsmodell und seinem eigenen Werdegang stellt sich Jochen Schein den Fragen der Teilnehmer – und durch die gute Vorbereitung sind das nicht wenige. Die Schüler interessiert neben seiner Freizeit und seinem Werdegang insbesondere die Ausbildung bei ista. Ist ista ein fairer Arbeitgeber? Was für Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es? Welche Voraussetzungen müssen duale Studenten mitbringen?

Das kann Maike Böcker am besten beantworten. Sie ist seit September 2014 duale Studentin bei ista und sehr zufrieden mit dem Programm: „Die Studierenden lernen alles und jeden im Unternehmen kennen und können sich ab dem 5. Semester eine Abteilung aussuchen, in der sie den Rest ihres Studiums ihren Schwerpunkt setzen.“ Absolutes Muss ist aber Eigenmotivation. „Wer nicht in der Lage ist, sich selber immer wieder aufzuraffen und zu motivieren, sollte sich lieber nicht für ein duales Studium bewerben“, meint die 23-Jährige. „2 Tage in der Woche gehe ich zur Uni, 3 Tage arbeite ich ganztägig und schreibe nebenher meine Arbeiten und Klausuren – ohne Eigenmotivation funktioniert das nicht.“ Das sieht Jochen Schein genauso und ergänzt, dass auch analytisches und vor allem technisches Verständnis bei ista nicht fehlen darf. Bei seiner Aussage, dass gute Noten ebenfalls Voraussetzung für eine Anstellung bei ista sind, fühlt sich der eine oder andere sichtlich unwohl – da ist es gut, dass es im Tagesprogramm für die Schüler weitergeht. Nach einer Stärkung stehen die Workshops an, die von ista Mitarbeitern geleitet werden und Schwerpunkte wie Kommunikation, Projektmanagement oder Gewerbekonzept abdecken.

 

Janna Carina Bülhoff, Corporate Communications & Public Affairs, gibt Einblicke in die Unternehmenskommunikation und zeigt den Schülern die Perspektiven bei ista.

Am Ende des Tages sind Abdul und sein Freund Daniel zufrieden: „Die Veranstaltung hat unsere Erwartungen voll erfüllt“, sind sie sich einig, „es war total persönlich, alle waren sehr freundlich und wir haben einen richtig guten Einblick bekommen“

Den positiven Eindruck, den die beiden gewonnen haben, bestätigt die kürzlich verliehene Auszeichnung von ista zum Top Employer. Dieses Mal wurde ista gleich in fünf europäischen Ländern zu einem der besten Arbeitgeber gekürt und gilt damit als Top Employer Europe. Die Auszeichnungen des Amsterdamer Forschungsunternehmens Top Employers Institute stehen für höchste Qualität im Personalmanagement und sind für Schüler und potenzielle Bewerber ein wichtiger Indikator und Wegweiser. Auch Plattformen wie blicksta.de können den Jugendlichen Orientierung geben, um im Unternehmens- und Angebotsdschungel wieder Licht zu sehen.



Bildcredit: ista